Bericht über den Kiezspaziergang

Bei einem Kiezspaziergang mit etwa 150 interessierten Bürgerinnen und Bürgern am 10. November 2012 hat der Stadtrat für Stadtentwicklung und Ordnungsangelegenheiten von Charlottenburg-Wilmersdorf, Marc Schulte (SPD), öffentlich bestätigt, dass der Spiel- und Sportplatz an der Ecke Pestalozzistraße /Fritschestraße demnächst auch offiziell „Günter-Schwannecke-Spielplatz“ heißen wird. Schulte kündigte an, nächstes Jahr würde eine Informationstafel angebracht, die von der Verwaltung vorbereitet werde. Das von der Günter-Schwannecke-Gedenkinitiative vorläufig angebrachte Schild könne hängen bleiben.
Der Kiezspaziergang am Tag nach dem Gedenktag an die Judenpogrome vom 9. November 1938 führte zu Stätten jüdischer Geschichte und des Holocaust zwischen Savignyplatz und dem Lietzensee. Dabei wurde auch am Spiel- und Sportplatz Pestalozzistraße/Fritschestraße Halt gemacht, um eines Opfers rechter Gewalt zu gedenken. Stadtrat Schulte sagte:

Auf diesem Platz wurde der Kunstmaler Günter Schwannecke am 29. August 1992 Opfer eines tödlichen Angriffs durch Neonazis. Er starb, weil er Zivilcourage bewies.

Es sei nötig, vor dem Hintergrund extrem rechter Mordtaten an einen solchen Fall zu erinnern.

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