Gedenktafel auf den Weg gebracht

Die BVV Charlottenburg-Wilmersdorf hat gestern Beratungen darüber begonnen, dass Günter Schwannecke am Spielplatz Pestslozzistraße eine Gedenktafel erhalten und dass der Spielplatz nach ihm benannt werden soll. Der Antrag wird nun im Kulturausschuss und der Gedenktafelkommission behandelt und dann erneut in der BVV beraten. Auch das Bezirksamt wird sich anschließend noch mit dem Anliegen beschäftigen. Es wird also noch eine Weile dauern, bis an Günter Schwannecke eine Gedenktafel und ein Spielplatz erinnern. Den Antrag hatten die Fraktionen der SPD, Grünen und Piraten und eine Verordnete der Linken auf Bitten der Günter-Schwannecke-Gedenkinitiative eingereicht. Die Überweisung in die Ausschüsse wurde einstimmig entschieden.

Hier der Antragstext (Drucksache 0299/4) im Wortlaut:

Das Bezirksamt wird aufgefordert, gemeinsam mit der Gedenktafelkommission das Anliegen der Günter-Schwannecke-Gedenkinitiative zu unterstützen. Am Spielplatz Pestalozzistraße/Ecke Fritschestraße soll eine Gedenktafel an den Überfall vom 29.08.1992 erinnern, der Spielplatz soll nach Günter Schwannecke benannt werden.
Die Initiative schlägt für eine anzubringende Gedenktafel folgenden Text vor:
„Auf diesem Platz wurde der Berliner Kunstmaler Günter Schwannecke am 29.08.1992 Opfer eines tödlichen Angriffs durch Neonazis. Er starb, weil er Zivilcourage bewiesen hat. Er steht in einer Reihe ungezählter Opfer von Neonazistischem Terror, wir werden sie niemals vergessen.“
Das Bezirksamt wird darüber hinaus aufgefordert zeitnah auf die Internet-Seiten des Bezirksamtes und über eine Presseerklärung auf die Veranstaltung am 29.08. und die Internet- Seite der Initiative hinzuweisen.
Die Finanzierung der Tafel soll über Spenden erfolgen.
Der BVV ist bis zum 30.11.2012 zu berichten.

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