Staatliche anerkannt als Todesopfer rechter Gewalt

Günter Schwannecke ist als Todesopfer rechter Gewalt vom Staat dauerhaft anerkannt worden!

(Update:) Die Wissenschaftler*innen Michael Kohlstruck, Dorina Feldmann, Max Laube, Gebhard Schultz und Helmut Tausendteufel vom Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin werten den Fall als rechte Hasskriminalität. Sie empfehlen dem Land Berlin, dieser Einschätzung zu folgen. Wir freuen uns besonders, dass auch Beate Fischer, Dieter Eich, Ingo Binsch und Kurt Schneider Anerkennung erfahren sollen. Auch die Nazis Danneil und O. Schmidke sollen dem Bundeskriminialamt nachgemeldet werden. Das berichtete der Tagesspiegel am 6. Mai 2018.

Die Polizeipräsidentin von Berlin gab am 7. Mai 2018 bekannt: „Das LKA Berlin schließt sich diesem Forschungsergebnis an und wird zeitnah die entsprechenden Meldungen an das Bundeskriminalamt übermitteln‟.

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Eröffnungsrede zur Ausstellung Rainer Plum und Günter Schwannecke im Kölner Dominikanerkloster Heilig Kreuz am 29. April 2017

Vom 29. April bis 28. Mai 2017 fand in Köln eine Ausstellung im Dominikanerkloster Heilig Kreuz mit Werken Günter Schwanneckes und Rainer Plums statt.

Der Kurator Walter Vitt hat am 29. April 2017 zur Eröffnung der Austellung eine Einführungsrede gehalten.

Lieber Pater Prior David, lieber Pater Gerfried, ich sehe auch den neuen Pater Provinzial der Dominikaner-Provinz Teutonia, Pater Peter, er hat sich mitten unter die Gäste gemischt, lieber Rainer Plum, liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste,

wie kam es zu dieser Ausstellung? Wir zeigen Werke von zwei deutschen Künstlern, deren Geburtsdaten fast 2 Jahrzehnte auseinander liegen.

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Gedächtnisausstellung Günter Schwannecke in Köln

Ausstellung "Kunst im Kloster", April-Mai 2017, Köln

Ausstellung „Kunst im Kloster“, April-Mai 2017, Köln

Vom 29. April bis 28. Mai 2017 fand in Köln eine Ausstellung des Dominikanerklosters Heilig Kreuz in mit Werken Günter Schwanneckes und Rainer Plums statt.

Auf dem Foto ist zentral Walter Vitt zu sehen, wie er eine Rede zur Eröfffnung einer Ausstellung mit einer Kunstwerken von Rainer Plum und Günter Schwannecke hält. Im Vordergrund sind die Rücken der Gästinnen und Gäste der Ausstellung zu sehen. Im Hintergrund hängen Kunstgemälde.

Eröffnungsrede von Walter Vitt am 29. April 2017 im Dominikanerkloster Heilig Kreuz in Köln. Archiv Walter Vitt

Die Ausstellung des Kurators Walter Vitt in der Reihe Kunst im Kloster zeigte eine Laserinstallation, Skulpturen und Zeichnungen von Rainer Plum und Günter Schwannecke. Die Ausstellung erinnerte an die Tötung Schwanneckes durch zwei Neonazis in Berlin, der sich am 29. August 2017 zum 25. Mal jährte.

Bei der Eröffnung am 29. April hielt Walter Vitt eine Einführungsrede. Weiterlesen

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Gedenkkundgebung in Charlottenburg

Am 29. August 2017 nahmen 50 Menschen an der Gedenkkundgebung in Erinnerung an Günter Schwannecke teil. Sie versammelten sich auf dem Günter-Schwannecke-Spielplatz, der sich in Berlin-Charlottenburg in der Pestalozzistraße befindet. Anlass war der 25. Jahrestag der Ermordung Günter Schwanneckes an dieser Stelle.

Fünf Redebeiträge erinnerten an das Leben Günter Schwanneckes und die Umstände seines Todes. Für die Günter-Schwannecke-Gedenkinitiative steht fest: Das war ein rassistisch motivierter Mord. Günter Schwannecke soll endlich als Todesopfer rechter Gewalt anerkannt werden vom Berliner Senat. Der Täter hatte Bekannte, die später dem NSU nahe standen. Deswegen forderte die Gedenkinitiative einen NSU-Untersuchungsausschuss im Land Berlin. Außerdem erinnerte eine Gerne ein, dass Wohnungslose besonders häufig von Neonazis ermordet werden. Die Gedenkinitiative forderte daher das Ende der Berliner Wohnungsnot und besseren Schutz für Wohnungslose. Viele Teilnehmende hatten Blumen mitgebracht und legten sie am Gedenkstein nieder. Dahinter waren Banner aufgehangen worden, die alle Todesopfer rechter Gewalt seit 1990 listeten.

Günter Schwannecke war ein Kunstmaler, der zeitweise wohnungslos war. Am 29. August 1992 mischte er sich ein, als zwei Neonazis ein paar Studenten rassistisch beleidigten. Diese Courage bezahlte er mit dem Leben: Sie schlugen ihm dem Schädel ein. Daran starb Günter Schwannecke am 5. September 1992

Die Gedenkinitiative erinnert an ihn. Es war die fünfte Gedenkkundgebung. Die Günter-Schwannecke-Gedenkinitiative veranstaltet seit 2012 ein öffentliches Gedenken.

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Gedenkkundgebung in Erinnerung an Günter Schwannecke

Die Günter-Schwannecke-Gedenkinitiative wird am 29. August 2017 um 18 Uhr am
Spielplatz Pestalozzistraße/Fritschestraße in Charlottenburg mit der Kundgebung
„Niemand ist vergessen“ an den gewaltsamen Tod des Künstlers Günter Schwannecke
erinnern. Der Spielplatz trägt seit 2013 den Namen Günter-Schwannecke-Spielplatz.
Der 29. August 2017 ist der 25. Jahrestag eines rassistisch motivierten Angriffs von
zwei Neonazis auf Günter Schwannecke und seinen Begleiter. Schwannecke war eine
Woche später an seinen Kopfverletzungen gestorben.
Auch dieses Opfer neonazistischer Gewalt darf nicht vergessen sein. Darum will sich
die Günter-Schwannecke-Gedenkinitiative um die Aufklärung der Umstände seines
Todes kümmern und für die dauerhafte staatliche Anerkennung Günter
Schwanneckes als Todesopfer rechter Gewalt sorgen. Die Gedenkinitiative setzt sich
auch für einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Aufklärung des NSU-
Umfelds in Berlin ein.

Wir laden hiermit zur Berichterstattung über diese Initiative ein.

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Diskussion über antifaschistisches Gedenken in Berlin

Am 25. August 2017 fand im Jugendklub Schloss19 eine Diskussionsveranstaltung über die Möglichkeiten nicht-staatlichen Gedenkens statt. Daran waren die Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş und die Günter-Schwannecke-Gedenkinitiaitve beteiligt. Die Veranstaltung wurde vom Antifatresen in Westberlin moderiert. Weiterlesen

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Wie wollen wir gedenken? Einladung zur Diskussion am Freitag

Wir möchten mit den Gedenkinitiativen an Burak B., Nguyen Châu und Do Anh Lân (angefragt) sowie der Initiative für ein Günter-Schwannecke-Gedenkinitiative Möglichkeiten und Grenzen nichtstaatlicher Gedenkinitiativen diskutieren und neben der Aufarbeitung von Vergangenem auch einen kritischen Blick in die Zukunft werfen.

Podiumsveranstaltung | Freitag 25.08.17 | 20:00 | Schloß 19 | Schloßstr. 19 | Charlottenburg Weiterlesen

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Gedenkkundgebung 2017 für Günter Schwannecke

Wir rufen auf, anlässlich des 25. Todestages an der Gedenk-Kundgebung für Günter Schwannecke, Berliner Kunstmaler und ein Opfer rechter Gewalt, teilzunehmen.

Das Gedenken findet am 29. August 2017, ab 18.00 Uhr, auf dem Günter-Schwannecke-Spielplatz (Pestalozzistraße, Ecke Fritschestraße), in Berlin-Charlottenburg statt. Wir bitten darum Blumen mitzubringen.

Wir fordern, dass die Bundesregierung und der Berliner Senat Günter Schwannecke dauerhaft als Todesopfer rechter Gewalt anerkennen. Wir werden den Fall weiterhin recherchieren, aufarbeiten und politisch aufklären und öffentlich darüber informieren. Wir wollen, dass alle Todesopfer rechter Gewalt staatliche Anerkennung erfahren.

Wir fordern, dass das Umfeld der Neonazi-Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ in Berlin parlamentarisch aufgeklärt wird.

Wir fordern ein Ende der Wohnungsnot in Berlin und Schutz für Menschen ohne Wohnung. Weiterlesen

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Aufruf zur Gedenkkundgebung „Niemand ist vergessen! Anerkennung für Günter Schwannecke!”

Wir rufen auf: anlässlich des 24. Todestages an der Gedenk-Kundgebung für Günter Schwannecke, Berliner Kunstmaler und ein Opfer rechter Gewalt, teilzunehmen. Das Gedenken findet am 29. August 2016, ab 18.00 Uhr, auf dem Günter-Schwannecke-Spielplatz (Pestalozzistraße, Ecke Fritschestraße), in Berlin-Charlottenburg statt. Wir bitten darum Blumen mitzubringen. Weiterlesen

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Erinnerung an Günter Schwannecke

Heute vor 23 Jahren, am 29. August 1992, wurde Günter Schwannecke von einem Neonazi ermordet. Kein Vergeben! Kein Vergessen!

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